deutschland eu belgien
niederlande oesterreich italien
schweiz tschechien spanien
kroatien luxemburg frankreich
slowenien andorra  

stepmap karte reiseziele 1490680

Galerie leipzig 2 20141227 1349033789
 leipzig 3 20141227 2005719446
 leipzig 4 20141227 2068963417
 leipzig 5 20141227 1090428918
 leipzig 9 20141227 1211749665
 leipzig 10 20141227 1431987055

Ganz früh aufstehen muss man, wenn man sein neues Reisemobil in einem anderen Teil von Deutschland abholen will. Das war uns schon beim Kauf des Mobils auf dem letzten Caravan Salon klar. Trotzdem war es nicht ganz einfach, so früh aus den Federn zu kommen. Doch wir wollten auf keinen Fall unseren Zug nach Leipzig verpassen.

Gefrühstückt wurde dann in der Bahnhofsbäckerei im Solinger Hauptbahnhof, während wir auf unseren Anschlusszug, den Intercity nach Leipzig warteten. Vom Autohaus Kosmalla waren uns die Bahntickets in der 1. Klasse spendiert worden.

Die Bahnfahrt selber war langweilig und eigentlich kaum der Rede wert. Kein Vergleich zu den Fahrten, die wir zukünftig mit unserem neuen Mobil machen möchten. Lediglich der Leipziger Hauptbahnhof mit seiner Shopping-Galerie war sehr beeindruckend. Mit seiner Front von fast 300 m Breite ist er der flächenmäßig größte Kopfbahnhof Europas. Und für die Fans von Museumseisenbahnen gibt es extra ein Museumsgleis mit einigen schönen alten Lok-Exponaten.

Herr Bürger vom Autohaus Kosmalla holte uns pünktlich am Bahnhof ab und die Fahrt ging direkt weiter zum Firmengelände, wo wir unser Mobil zum ersten Mal im Original zu Gesicht bekamen.

Die eigentliche Fahrzeugübergabe dauerte mehrere Stunden. Herr Bürger ließ es sich nicht nehmen, uns alle Details zu zeigen und alle unsere Fragen geduldig zu beantworten. Schließlich galt es auch, unsere vorbereitete und umfangreiche Übergabe-Checkliste abzuarbeiten. Und so war es schon wieder dunkel, als wir uns dann schließlich wieder auf den Heimweg machten.

Auf dem Rückweg mussten wir dann auch unseren ersten Restaurantstopp einlegen. Beim „Goldenen M“ am Autohof Sangerhausen-Süd versorgten wir uns mit den üblichen Fast-Food-Sachen und setzten uns ins Mobil, um dort zu essen.

Dabei lernten wir dann auch direkt, dass man sehr vorsichtig damit sein sollte, was man auf so einem beweglichen und verschiebbaren Tisch abstellt. Denn natürlich passierte hier direkt das erste „Unglück“. Eine große Wasserflasche kippte um und riss einen Kaffebecher mit in die Tiefe, dessen Inhalt sich dann auf dem Boden gleichmäßig verteilte. Zum Glück hatten wir ausreichend Papiertücher dabei, um die Folgen dieses Malheurs schnell wieder zu beseitigen.

Danach galt es dann, einfach nach Hause zu kommen. So eine Fahrt durch die Nacht ist nun wirklich nicht das Spannendste, was wir uns so vorstellen können. Trotzdem wollten wir gerne noch nach Hause kommen, um dann in den eigenen Betten zu schlafen, denn natürlich hatten wir am Morgen in der Bahn keine Bettsachen mitgenommen. Um Zwei Uhr in der Nacht, also nach rund neunzehn Stunden, waren wir dann endlich wieder in Leverkusen.

Abfahrt Km-Stand: 11
Rückkehr Km-Stand: 488
gefahrene Km: 477

JSN Mico template designed by JoomlaShine.com