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Sonntag, 07.05.2017 - Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hat, ist am Morgen die gesamte unbefestigte Platzfläche voller Pfützen. Beste Chancen also, sich mit ein paar Schritten außerhalb des Wohnmobils Unmengen an Sand mit rein zu schleppen. Aus diesem Grund packen wir nur schnell zusammen und fahren direkt los. Im Ort sehen wir eine Werbung für einen sonntags geöffneten Supermarkt auf der anderen Seite der Bucht. Dort fahren wir hin und kaufen für das Frühstück ein. Während es draußen immer weiter regnet, bleiben wir mit Emil auf dem Supermarktparkplatz und frühstücken erstmal in Ruhe.

Leider lässt sich das Wetter durch unsere Ruhe nicht umstimmen. Es regnet immer weiter. Was für ein Scheißwetter. Mir fällt immer wieder der Spruch ein, dass es keinen Sinn macht, das Tempo zu erhöhen, wenn man in die falsche Richtung läuft. Aber genauso machen wir es. Wir brechen unsere langsame Tour entlang der Kanalküste ab und beschließen erstmal durchzustarten.

Als Ziel geben wir den Mont-St-Michel, am südwestlichen Ende der Normandie ein. Also haben wir heute knapp 400 Kilometer vor uns. Irgendwann geht es dann auf die Autobahn, die am heutigen Sonntag sowieso relativ leer ist. Später auf den mautpflichtigen Streckenabschnitten wird es noch leerer.

Kurz vor Caen reißen die Wolken auf und es kommt die Sonne heraus. Bei einer Pause fassen wir den neuen Plan, dann doch heute in der Normandie zu bleiben und nach Caen zu fahren, um da noch die eine oder andere Besichtigung nachzuholen, die wir bei unserer Tour durch die Normandie vor anderthalb Jahren ausgelassen hatten.

Leider gibt es in Caen keinen wirklich guten Stellplatz. Aber wir steuern einen Parkplatz an, auf dem wir über Nacht stehen können. Das ist der Parkplatz der Memorials-de-Caen. Hierbei handelt es sich vermutlich um die größte und umfassendste Gedenkstätte zum zweiten Weltkrieg.

Das Ausstellunggebäude ist riesig und man kann dort bestimmt auch doppelt so lange bleiben wie wir. Anders als bei den Museen, die wir vor anderthalb Jahren uns angeschaut hatten, richtet sich der Blick nicht nur auf einen Teilaspekt wie den D-Day oder der Schlacht um die Normandie oder gar nur die Rolle einer bestimmten Waffengattung. Vielmehr erklärt das Museum die Gesamtzusammenhänge rund um den zweiten Weltkrieg, angefangen mit dem Ende des ersten Weltkriegs, bei dem im Prinzip bereits einige der Ursachen für den zweiten Weltkrieg gelegt wurden.

Als wir mit unserer Besichtigung fertig sind, wird es Zeit für das Abendessen, so dass wir dies erledigen und dann den Abend gemütlich verbringen.
Den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl bekommen wir im Radio nicht mit. Aber wir haben ja zum Glück mit dem Handy etwas Internetempfang.

201705073. Nacht
Caen
Stellplatz Memorial de Caen
Tageskilometer: 273

 

 

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