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Samstag, 06.05.2017 – Während es gestern noch diesig und grau war an dieser Küste, scheint heute Morgen die Sonne. Die Dauercamper scheinen sich auch zu freuen, denn alle holen ihre Schaufeln, Harken und Glattziehbretter heraus und beginnen damit, den Sand rund um ihre Wohnwagen zu bearbeiten. Das sieht hier aus wie eine Mischung aus Wintercamping, wo die Schneeverwehungen beseitigt werden, und Zen-Garten, in dem die Mönche den Kies in Form bringen.

Für uns geht es nun zunächst in Richtung Calais. Die Autobahn vor Calais ist gesperrt und der gesamte Verkehr wird abgeleitet. Am Ende der Auffahrt gibt es einen Kreisverkehr und Zoll, Polizei und wer weiß noch was für Institutionen haben eine Kontrollstelle eingerichtet. Wir bestehen die Gesichtskontrolle und werden einfach durch gewunken. Einmal durch den Kreisverkehr und wir können auf der anderen Seite direkt wieder auf die Autobahn auffahren.

Hinter Calais nehmen wir dann die Küstenstraße und erleben eine ziemlich große Überraschung. Es gibt hier zwei Caps, die mit beeindruckenden Steilküsten ins Meer fallen. Dies liegt daran, dass die Landschaft jetzt plötzlich nicht mehr belgisch flach, sondern geradezu gebirgig wird. Die Straße schlängelt sich wie verrückt und es geht steil bergauf und bergab.

Ein Warnschild, dass nun über eine längere Strecke Serpentinen folgen, erscheint wie ein Scherz. Aber es stimmt, das ist hier wirklich eine unglaublich tolle Streckenführung. Das erste Cap - Cap Blanc-Nez - können wir nicht ansteuern, weil es offenbar keine Parkgelegenheiten für Wohnmobile gibt. Und extra auf den Campingplatz fahren, nur um dann auf die Klippe zu wandern, wollen wir dann auch nicht.

Am zweiten Cap - Cap Gris-Nez - haben wir dann mehr Glück. Es gibt einen Parkplatz mit einer extra Zone für Wohnmobile und Reisebusse. Wir nehmen den Rundweg zu unterschiedlichen Aussichtspunkten. Auf Bildtafeln wird erklärt, dass man auf der anderen Seite eigentlich die Klippen von Dover sehen kann. Aber heute ist es während unseres Besuches leider so diesig, dass wir sie nicht einmal erahnen können.

Einen weiteren Aussichtspunkt finden wir bei den Dunes-de-Slack, wo wir einen Fotostop einlegen.

Danach geht es nach Boulogne-sur-mer. Wir suchen einen Supermarkt mit Tankstelle. Die Tankstelle macht gerade Mittagspause, aber Tina geht noch schnell etwas Einkaufen und findet im Supermarkt unsere ersten Erdbeertörtchen für diesen Urlaub. Der Supermarkt liegt oberhalb von Boulogne und vom Parkplatz hat man einen weiten Blick über die Küste. Mit diesem Ausblick genießen wir die Erdbeertörtchen und eine Tasse Kaffee. Danach ist dann auch die Mittagspause der Tankstelle beendet und wir können direkt wieder volltanken.

Von Boulogne aus folgen wir weiter der Küste, allerdings mit etwas Abstand, so dass wir keinen weiteren lohnenden Aussichtsplatz finden. Einige Kilometer vor der Bucht der Somme wechseln wir in die Picardie. Nördlich der Bucht Baie-de-Somme fahren wir zu einem Stellplatz im Ort Le-Crotoy. Der Platz ist nicht super, aber wir denken, dass wir es hier für eine Nacht aushalten werden.

Wir stehen direkt am Hafenbecken von Le-Crotoy, wo sich anscheinend alles um den Fischfang, bzw. dessen Zubereitung und Vermarktung dreht, wie wir dann bei einem Spaziergang durch den Ort feststellen. Leider ist der Himmel mittlerweile sehr zugezogen und es beginnt erst leicht, dann immer stärker zu regnen. Den Abend verbringen wir daher mit einer DVD im Wohnmobil.

Jedenfalls hat unser ursprünglicher Plan, heute in der Normandie zu übernachten schon mal nicht geklappt. Mal sehen, wie weit wir morgen kommen werden.
Und wir sind gespannt, ob wir etwas von den morgigen französischen Präsidentschafts-Wahlen mitbekommen werden. Bisher könnte man den Eindruck bekommen, dass wir uns in Deutschland mehr für den Ausgang derselben interessieren, als die Franzosen.

201705062. Nacht
Le Crotoy
Stellplatz Aire de Camping-Car
Tageskilometer: 189

 

 

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