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Freitag, 30.11.2012 - Eins muss zu dieser Fahrt vorweg gesagt werden: Es handelt sich nicht um eine touristische Tour mit tollen landschaftlichen Höhepunkten. Sondern wir haben das Mobil schlicht und ergreifend als Übernachtungsstätte genutzt, weil wir mal wieder als Badminton-Schiedsrichter unterwegs waren. Und zwar fand in Hövelhof wieder eine Jugend-Rangliste des Deutschen Badmintonverbandes statt. Gespielt wurde am Samstag und am Sonntag. Doch angereist sind wir schon am Freitagabend.

Zunächst hatten wir die Idee, diesmal nicht mit dem Mobil die schmale Straße bis vor die Haustür herunterzurangieren, sondern die wenigen Sachen für dieses Wochenende zum Mobil zu tragen. Dafür waren nur zwei oder drei Gänge nötig. Außerdem wollten wir unterwegs an der Versorgungsstation des Caravanbetriebes Hammoudah in Wuppertal den Wassertank auffüllen, um uns zu Hause den Aufwand mit dem Wasserschlauch zu ersparen.

Nachdem wir gegen 17 Uhr von zu Hause los kamen, waren wir natürlich erst bei Dunkelheit in Wuppertal. Die dortige Versorgungsstation war jedoch außer Betrieb und der Plan vom Wassertanken drohte zu scheitern. Im Shop des Händlers hatte Tina noch eine Kleinigkeit einzukaufen und ich fand zum Glück noch jemanden in der Werkstatt, der es mir ermöglichte von einem dortigen Wasseranschluss den Wassertank doch noch zu befüllen.

Bei unserem Eintreffen in Hövelhof zeigte es sich, dass direkt vor der Halle nur wenig Parkraum war, aber um diese Uhrzeit hatten wir großes Glück direkt den ersten Parkplatz vor der Hallentüre zu erwischen. Der hiesige Verein war noch mit den Aufbauarbeiten für das Wochenende beschäftigt, so dass wir schonmal Hallo sagen konnten.

Die Heizung lief so vor sich hin und im Mobil gab es eine angenehme Wärme, bei der wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

1. Nacht
An der Sporthalle
Hövelhof
104 m NN
Tageskilometer: 183

Samstag,01.12.2012 - Heute ging es den ganzen Tag um das Turnier. Zum Glück können wir hier die Sanitäreinrichtungen der Sporthalle mitnutzen. Das erspart uns das Duschen im Mobil, was bei diesen Außentermperaturen vielleicht etwas unangenehm gewesen wäre, weil sich die übergroße Luftfeuchtigkeit sonst in Massen an den Wänden und Scheiben neidergeschlagen hätte.

Einen Stromanschluss haben wir übrigens nicht von der Halle herüber gelegt. Wir sind gespannt, ob die Batterie das verkraften wird, da die Heizung fast durchgängig läuft - tagsüber natürlich bei reduzierter Termperatur, weil wir ja in der Halle beschäftigt sind. 

Nach dem obligatorischen Abendessen mit den anderen Schiedsrichtern im Dorf fallen wir abends todmüde in die Betten.

2. Nacht
An der Sporthalle
Hövelhof
104 m NN
Tageskilometer: 183

Sonntag, 02.12.2012 - Es hat leicht geschneit in der Nacht. Doch die leichte Schneeschicht ist bald wieder verschwunden. Und die Heizung läuft immer noch. Die Batterieanzeige geht heute noch bis auf 12,2 V runter, was aber immer noch mehr als ausreichend ist.

Dafür ist die erste Gasflasche leer. Dank der Umschaltautomatik haben wir davon gar nichts mitbekommen und stellen das erst bei einer Überprüfung im Gaskasten fest.

Gegen Mittag ist das Turnier zu Ende und wir machen uns wieder auf den Heimweg. Wir hatten uns eine Entsorgungsstation mit Bodeneinlass in der Nähe von Kamen ausgesucht, um dort nahe der Autobahn alle Wasser- und Abwassermengen wieder ordnungsgemäß loszuwerden. Schließlich sind auch für die nächsten Tage Minustemperaturen angesagt und es wäre fatal, das Wasser im Fahrzeug zu lassen.

Leider hatte ich die falschen Geo-Koordinaten notiert und wir landen im Nirvana. Dann versuchen wir es nochmal in Wuppertal. Da wir vorgestern im Dunklen nur auf die Frischwasserversorgung geachtet hatten, wissen wir nicht, dass die gesamte VE-Säule marode ist und auch die Entsorgung nicht möglich ist.

An der Autobahnausfahrt Burscheid müssen wir dann noch Tanken und ich frage die Kassiererin, ob es im Bereich der Waschanlage nicht einen Bodeneinlass gäbe. Ich bekomme die Erlaubnis dort unser Wasser und Abwasser zu entsorgen. Damit fällt uns ein großer Stein vom Herzen. Die Toilettenkassette können wir dann nämlich als letztes zu Hause in der Toilette entsorgen, so dass alle Wasserleitungen wieder leer sind und wir das Mobil wieder beruhigt abstellen können.

Tageskilometer nochmal: 196

Trip-Info:

Abfahrt Km-Stand: 25.844
Rückkehr Km-Stand: 26.223
gefahrene Km: 379
Ø-Verbrauch: 10,4 l / 100 km
Ø-Geschwindigkeit: 77 km/h

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