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Samstag, 10.08.2013 - Eigentlich sollte es ein ganzes Wochenende werden, doch dann kamen Verpflichtungen auf der Arbeit am Samstagvormittag dazu und die erste geplante Übernachtung fiel aus.

Nur ein Bruchteil des Platzes - hier die Wiese der sogenannten Tagescamper

Doch am Samstagnachmittag ging es dann doch noch los. Zusammen mit den Kindern, die mit zweitem Auto extra anreisten, ging es zumindest für eine Übernachtung auf den größten Campingplatz Deutschlands und immerhin den zweitgrößten Europas: Der Campingplatz Grav-Insel bei Wesel am Rhein.

Wie bitte? Grav-Insel? Noch nie davon gehört? Ja, so ging uns das auch. Aber dann erschien ein Video-Bericht über den Campingplatz, der eigentlich mehr eine Campingstadt ist, in einem Online-Nachrichtenportal.

Der Platz liegt eigentlich recht schön auf einer großen Insel des Rheins. Auf der einen Seite der Strom mit seinen Schiffen und auf der anderen Seite ein Altrhein-Arm. Über einen aufgeschütteten Deich gelangt man auf die Insel.

Die Dimensionen sind gigantisch, das merkt man schon bei der Ankunft. Es gibt alleine 2000 Plätze für Dauercamper. Dazu kommt eine riesige Wiese für die sogenannten Tagescamper, sicherlich gute 500 Plätze. Und bei zweieinhalb Tausend Stellplätzen kommen auch leicht einmal 10.000 Personen auf diesem Campingplatz zusammen. Und das sind Größenordnungen, die schon einer kleinen Stadt entsprechen.

Demzufolge gibt es hier auch einen großen Supermarkt mit Bäckerei, sowie diverse gastronomische Betriebe. Auch die zentralen Sanitäranlagen sind außergewöhnlich. Alleine 50 Duschen stehen hier zu Verfügung.

Eingang zum großen EDEKA-Supermarkt

Es gibt eine eigene kleine Rettungswache mit Notarzt und Rettungswagen auf dem Gelände. Und das schon ältere Tanklöschfahrzeug steht sicherlich auch nicht nur zum Spaß auf dem Platz bereit.

Alles in allem also gigantisch, so dass wir fanden, das auch einmal gesehen haben zu müssen.

Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag ist die Wiese der Tagesgäste bereits gerappelt voll. Wir bekommen noch einen Platz im hintersten Bereich, und zwar ohne Voranmeldung oder Reservierung.

Zeltaufbau

Zuerst überlegen wir, ob das jetzt wohl günstig ist, weil wir alleine bis zum Zentralgebäude fast einen Kilometer zu laufen haben. Später stellen wir fest, dass das Zentralgebäude gar nicht zentral in der Mitte des Geländes liegt. In Wirklichkeit liegt es so, dass wir uns auf der kleineren Seite des Platzes befinden.

Zwei Drittel der Gesamtfläche liegen auf der von uns gesehen abgewandten Seite. Diesen größeren Teil des Platzes haben wir in der Kürze der Zeit gar nicht besichtigt. Wir waren vollauf damit beschäftigt uns den Bereich in unserem Drittel anzuschauen.

Auf den Luftaufnahmen in Google-Maps sieht es so aus, als wäre es ein Katzensprung bis ans Ufer des Rheins. Tatsächlich brauchen wir aber ziemlich lange, bis wir endlich das Ufer an der Nato-Rampe erreichen.

 

Am Weg zum Rhein liegt auch die Gedenkstätte für verstorbene Campinggäste

Jedenfalls bauen die Kinder ihr großes Zelt auf und wir verbringen einen gemütlichen Familiennachmittag und -abend mit Grillen und Karten spielen.

1. Nacht
Camping Grav-Insel
in Wesel
22 m NN
Tageskilometer: 103

Sonntag, 11.08.2013 - Heute ist der Tag, der den eigentlichen Grund für diese kleine Reise lieferte. Einmal den Geburtstag nicht im Garten mit Kaffee und Kuchen zu verbringen, war das Ziel.

So passiert heute auch nicht viel Aufregendes. Geschenke auspacken, Frühstücken, Sonnenbaden, Spaziergänge, Grillen und auch nochmal Karten spielen. Damit ist der Tag inhaltlich schon beschrieben.

Allerdings gilt auch auf diesem Campingplatz, dass die Abreise vor 12 Uhr erfolgen muss. Wir nutzen jedoch die Möglichkeit, noch Tagestickets nachzulösen und dürfen auch noch den Nachmittag über hier stehen bleiben.

 

Im hinteren Teil der Tagescamperwiese hat man durchaus einen großzügigen Stellplatz zu Verfügung, während es weiter vorne deutlich enger (und lauter) zugeht.

Am späten Nachmittag zieht dann recht schnell eine dicke Regenwolke auf und wir reisen wieder ab. Das Zelt hatten die Kinder eh schon am Vormittag wieder abgebaut und der Rest ist auch schnell wieder verstaut. Und schon geht es wieder nach Hause. Ein kurzes aber durchaus interessantes Wochenende geht damit zu Ende.

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