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Freitag, 27.12.2013

Freitag, 27.12.2013 - Aachen - klar das hat man schon mal gehört. Aachener Dom, Kaiserkrönung, Karl der Große und Printen. Alles bekannt, und klar, da kann man mal hinfahren. Aber Hoensbroek? Was soll das denn sein?

DSCF1454bHoensbroek ist ein kleiner Ortsteil von Heerlen in den Niederlanden, direkt hinter der Grenze. Und nach Hoensbroek fahren wir seit einigen Jahren regelmäßig, um dort zwischen Weihnachten und Silvester als Schiedsrichter für das dortige große mehrtägige internationale Badminton-Jugend-Turnier tätig zu werden.

Bisher sind wir aber immer nur für einen Tag dort gewesen und dann wieder nach Hause gefahren. In diesem Jahr jedoch sind auch erstmals Kinder aus unserem Verein dort am Start. Und während die Kinder mit ihren Familien in der Jugendherberge Aachen übernachten, haben wir beschlossen, unseren Emil als Unterkunft zu nutzen.

Schon am Freitag fahren wir los und wollen uns zunächst einmal in Aachen umschauen, denn das Turnier wird erst morgen früh starten.

Die Anreise aus dem Rheinland ist ja ein Klacks, die Parkplatzsuche in Aachen mit einem Wohnmobil allerdings nicht. Trotzdem werden wir auf dem "Karlsgraben" fündig, nur rund 500 Meter vom Dom entfernt.

Wir waren relativ spät erst von zu Hause los gekommen und ziehen daher nur einen Parkschein für zwei Stunden. Der Dom ist wirklich leicht zu finden. Auf dem Marktplatz am Rathaus herrscht ziemliches Durcheinander. Erst heute werden dort nämlich die Hütten des Weihnachtsmarktes abgebaut.

DSCF1446bWeiter geht es zum Dom vorbei an zahlreichen Geschäften, die sich auf den ganzjährigen Verkauf von Printen spezialisiert haben. Es ist richtig voll hier mit den vielen Besichtigungsgruppen. Der Grundriss des Doms ist sehr ungewöhnlich. Da wo sich normalerweise Längs- und Querschiff kreuzen, und somit die Form eines Lateinischen Kreuzes bilden, befindet sich hier ein achteckiges Gewölbe - das sogenannte Oktogon.

Karlsschrein, Marienschrein und Heinrichskanzel befinden sich dann im Langschiff bzw. direkt am Übergang vom Oktogon. 

Nach der Besichtigung im Dom spülen uns die Menschenmassen weiter über den Domhof und wir kommen zur Domschatzkammer. Brav zahlen wir unseren Eintritt und dürfen durch die geöffneten, dicken Tresortüren hindurch gehen.

Natürlich kommt man als erstes an dem vermutlich bekanntesten Einzelstück der Ausstellung vorbei: Der Karlsbüste, die mit ihrem sehr hohen Wiedererkennungswert weltweit für die Stadt Aachen wirbt.

Daneben werden weitere Reliquiare ausgestellt. Fast alle enthalten irgenwelche Knochen Karls des Großen, der anscheinend nach Ferengi-Art aufgeteilt wurde.

Naja, mal ohne Sarkasmus, die ausgestellten Goldschmiedearbeiten sind schon der Hammer. Der Besuch dieser Schatzkammer lohnt sich auch, wenn man ansonsten keine Ehrfurcht vor den gezeigten Heiligkeiten hat.

DSCF1459Die zwei Stunden gehen auf jeden Fall schnell vorbei und im Dunklen kommen wir zu unserem Emil zurück.

Wir fahren als nächstes nach Hoensbroek, wo heute noch ein Meeting der Trainer stattfindet. Dann geht es wieder ein paar Kilometer zurück nach Kerkrade. In der dortigen Halle müssen morgen unsere Kleinen spielen, so dass wir uns heute schon auf den Parkplatz stellen, um dort zu übernachten.

Samstag, 28.12.2013

Samstag, 28.12.2013 - Was soll ich sagen. Vor allem ein Tag in einer Sporthalle heute. Die Kinder haben eben ihre Spiele.

Als diese zu Ende sind, gehen wir in der Nähe alle zusammen noch in eine Pizzeria und lassen den Tag ausklingen. Mit 15 Leuten retten wir dem Restaurant für heute den Umsatz, denn ansonsten ist fast niemand hier.

IMGP1441Die Kinder sind hundemüde, so dass die Familien dann auch bald in die Jugendherberge zurück fahren. Schließlich soll es am nächsten Morgen ja nochmal weiter gehen. Da werden wir allerdings dann nicht dabei sein, weil wir unseren jährlichen Schiedsrichtereinsatz in einer anderen Sporthalle haben, als die Kinder.

Wir fahren wieder nach Hoensbroek und übernachten nun an der dortigen Halle, so dass wir morgen früh wieder direkt vor Ort sind.

 

Sonntag, 29.12.2013

Sonntag, 29.12.2013 - Und wieder ein Tag in einer Sporthalle. Doch bevor es losgeht können wir noch schnell die Duschen der Sporthalle nutzen und so Emils Dusche trocken lassen.

Nach einem langen Tag mit vielen tollen Badmintonspielen fahren wir am Abend wieder nach Hause. Für uns ist das Turnier vorbei und am Montag müssen wir wieder arbeiten.

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