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Mittwoch, 24.05.2017 - Als wir am Morgen wach werden, ist die Landschaft um uns herum verschwunden. Und zwar in einer dicken und undurchdringlichen Nebelsuppe. Doch schon beim Frühstück kann man sehen, wie die Nebelschwaden aufsteigen und über den Campingplatz ziehen. Kurz darauf scheint dann auch schon wieder die Sonne.

Als erstes fahren wir heute ein letztes Mal die Vorräte auffüllen, so dass wir über die nächsten Tage kommen, bis wir dann wieder zu Hause sind. Den heutigen Tag wollen wir noch als richtigen Urlaubstag verbringen. Morgen dann den ganzen Tag fahren, noch einmal übernachten und dann am Freitag, am besten schon gegen Mittag zu Hause ankommen.

An der Tankstelle stellen wir fest, dass morgen doch auch hier in Frankreich ein Feiertag ist. Das war nicht so ganz klar. Doch das Schild am Tankstellenhäuschen macht deutlich, dass hier morgen nur so halb gearbeitet wird. Aber alles nicht schlimm, denn wir haben ja jetzt wieder alles aufgefüllt.

Den heutigen Urlaubstag wollen wir mit einer Besichtigung des Städtchens Roscoff verbringen, dass nur ein paar Kilometer nördlich von unserem Campingplatz liegt. Von hier gehen viele Fähren nach Südengland und Irland ab. Außerdem gibt es eine Personenfähre auf die in der Bucht liegende Isle-de-Batz. Der Plan ist, mit der Fähre auf die Insel zu fahren und diese zu besichtigen.

Aber in Roscoff ist heute Markt auf dem großen Parkplatz am Hafen. Dadurch wird es unmöglich, mit dem Wohnmobil einen vernünftigen und legalen Parkplatz zu finden. Außerdem ist es hier in Roscoff über dem Meer immer noch so nebelig, dass wir die Insel vom Hafen aus gar nicht sehen können, obwohl sie direkt vor unserer Nase liegen müsste.

Wir lassen als diesen Plan wieder fallen und werden sicherlich ein anderes Mal nach Roscoff wiederkommen. Denn bei der Durchfahrt machte das Städtchen einen einladenden Eindruck.

Unser Plan für die Zeit nach dem Inselaufenthalt klingt jetzt etwas verrückt, aber wir hatten es uns so vorgenommen und machen es dann auch. Und zwar wollen wir heute noch einmal in diesem Urlaub an den Mont-St.-Michel fahren. Und das einzig aus dem Grund, weil die Tide mittlerweile wieder recht hoch wird und zu einer normalen Tageszeit, nämlich am späten Nachmittag, auftritt.

Obwohl wir nun schon so oft am Mont-St.-Michel waren, haben wir das Einsetzen der Flut an diesem Berg bisher noch nie erlebt. Und diesmal ist uns dieses Ereignis einen extra Besuch wert. Dafür müssen wir natürlich mal eben zwei Stunden über die bretonische Autobahn, die sogenannte „Vierspurige“, fahren.
Wir kommen am frühen Nachmittag an, stellen uns wie immer auf dem Stellplatz in Beauvoir und machen uns dann zu Fuß auf den Weg zur Klosterinsel.
Auf der zweiten Hälfte des Weges nehmen wir dann den kostenlosen Shuttlebus. Bei unserem Eintreffen am Berg sind wir überrascht. Es herrscht immer noch tiefste Ebbe, obwohl es jetzt nur noch eine Stunde bis zum vorhergesagten höchsten Punkt der Flut ist. Kann das sein? Haben wir uns mit der Tidenuhrzeit vertan?
Wir checken das nochmal per Handy und auch auf dem Aushang in der Tourist-info. Aber es stimmt, gegen 18.30 Uhr soll höchster Stand der Flut sein. Nur komisch, dass davon noch nicht zu sehen ist.

So geht Tina also erst einmal in einen Souvenirladen, um eine dringendst benötigte Tasse zu kaufen. Dann schlendern wir die Hauptstraße entlang der ganzen Geschäfte hoch und essen uns dabei ein Eis, bei dem ein einzelnes Bällchen immerhin 3 Euro kostet.

Als wir uns auf der Wehrmauer außen herum auf den Rückweg machen wollen, hören wir vom Meer her lautes Rauschen. Ein Blick genügt und zu sehen, dass da tatsächlich das Wasser mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit angeschossen kommt. So etwas haben wir an noch keinem anderen Strand bisher gesehen. Und wir haben schon oft Ebbe und Flut beim Steigen und Sinken zugeschaut.

Aber die Vehemenz mit der das Wasser hier in die flache Bucht strömt ist etwas für uns einmaliges. Kein Wunder, dass überall Warnschilder stehen. Wenn man im Schlick vom Wasser umzingelt wird, könnte es wirklich schwierig werden, wieder rechtzeitig an Land zu kommen.

Am Ende habe ich so viele Fotos und Videos gemacht, dass mein Handy den Akku leergezogen hat und sich abschaltet. So macht Tina mit ihrem Handy die letzten Fotos von Höchststand des Wassers.

Auf dem Rückweg zum Stellplatz sind wir uns einig, dass sich der heutige Umweg wirklich gelohnt hat. Schade, dass wir uns das noch nicht viel früher mal angeschaut haben.

2017052420. Nacht
Beauvoir
Stellplatz Mont-St.-Michel
Tageskilometer: 237

 

 

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