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Montag, 22.05.2017 - Am Morgen werden in der ersten Reihe direkt vorne mit Meeresblick einige Plätze frei. Wir nutzen die Gelegenheit und fragen in der Rezeption nach, ob wir von unserem Platz nach vorne wechseln können. Gleichzeitig legen wir uns fest, dass wir hier drei Nächte blieben werden. Es ist für die nächsten Tage weiterhin schönes Wetter angesagt und die Aussicht von unserem Platz aus ist wirklich super. Hier können wir es bestimmt aushalten.

Gegen Mittag machen wir uns zu Fuß auf in den Ort Saint-Pol-de Léon. Benannt ist der Ort wohl nach dem heiligen Paulus. In der Kathedrale des Ortes ist der Schädel des Heiligen als Reliquie aufbewahrt und ausgestellt. Persönlich würde ich eher meinen, dass der heilige Paulus sich nicht ausgerechnet hier in der Bretagne bestatten ließ. Aber so eine Geschichte ist halt typisch für die Bretagne und man kann das auch immer mit einem Augenzwinkern betrachten.

So gibt es in der Bucht direkt vor unseren Augen die Insel der Heiligen Anne. Die kennt ihr nicht? Also, die heilige Anne war Bretonin und ging als Witwe nach Palästina, wo sie neu heiratete und ihr Kind Maria bekam, die man später als Mutter von Jesus in Erinnerung behalten sollte. Später kehrte die heilige Anna in die Bretagne zurück, um sich hier in ihrer Heimat bestatten zu lassen. Maria wäre damit Halb-Bretonin und Jesus immerhin noch zu einem Viertel Bretone.

Nicht schlecht, vor allem wenn man bedenkt, dass für die Bretonen feststeht, dass ja auch die Sagen von König Artus in Wirklichkeit in der Bretagne spielen. Aber das hatte ich ja bereits in der letzten Woche erwähnt.

Vielleicht habe ich das aber auch alles nur falsch verstanden. Macht aber auch nichts. Wenn meine Geschichte nur auf einem oder mehreren Irrtümern beruht ist es immer noch die bessere Geschichte. 😊

Zum Abendessen wollen wir erstmals in diesem Urlaub den Grill anwerfen. Machen wir auch, aber gerade als wir uns zum Essen hinsetzen, kommt aus Westen eine dicke schwarze Wolke. Wir hoffen jetzt mal, dass das nur eine Gewitterwolke ist, die einfach nur durchzieht, und nicht wieder direkt ein ganzes Tiefdruckgebiet.
Ansonsten stellen wir noch fest, dass schon 2011 mit Emil in dieser Bucht waren. Allerdings auf der anderen Seite in Carantec. Dort gibt es eine Straße, die nur bei Ebbe zu begehen und zu befahren ist. Dann kommt man auf die vorgelagerten Inseln. Im Michelin-Atlas ist die Straße in Rot als Route submersible gekennzeichnet.

2017052218. Nacht
Saint-Pol-de-Léon
Camping Ar Kleguer
Tageskilometer: 0

 

 

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