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Sonntag, 21.05.2017 - Als erstes steht heute der Pointe-des Espagnols auf dem Programm. Hier auf der Halbinsel Crozon ist er sozusagen das Nordkap und liegt direkt gegenüber von Brest. Wir nehmen die Route entlang der Westküste der Halbinsel, die sehr schöne Blicke auf das Meer bietet.

Die letzten 350 Meter bis zum Kap muss man vom großen Parkplatz aus zu Fuß zurücklegen. Für einen Sonntag finden wir die Zahl der Besucher sehr überschaubar. Aber so haben wir auch die Ruhe, um vom Aussichtspunkt alles in Ruhe zu betrachten.

Man hat hier praktisch ein 270-Grad (oder noch mehr) Meerespanorama, da nur die schmale Halbinsel im Rücken liegt. Nach Westen sieht man hinaus auf den Ozean. Nördlich liegt Brest und östlich die Rade von Brest mit ihren Zuflüssen aus dem Hinterland.

In Brest kann man deutlich den militärischen Hafen mit seinen Kriegsschiffen (ein U-Boot sehen wir heute nicht) und den Handelshafen mit den Ozeanriesen vor den Ladekränen unterscheiden. Insgesamt macht Brest aus dieser Perspektive aber keinen einladenden Eindruck. Es scheint halt eine dicht vollgepackte Großstadt zu sein.

Bereits im Vorfeld hatten wir uns gegen eine Fahrt nach Brest entschieden, da wir keine Lust haben mit Emil in solch ein Großstadtgetümmel zu geraten. Ersatzweise hatten wir uns überlegt, mit einer Personenfähre von der Halbinsel Crozon aus überzusetzen. Diese Fähre geht unter anderem in dem Ort Le-Fret, ein paar Kilometer südlich ab. Am Hafen stellen wir dann fest, dass die einzige Abfahrt des Tages heute Vormittag um 10 Uhr war. Um 17 Uhr hätte man dann wieder zurückfahren können. Aber dafür sind wir diesmal eindeutig zu spät.

Also auf zum nächsten Besichtigungspunkt. Die ehemalige Abtei von Landevennec. Die Gründung der Abtei ist mit der Re-Christianisierung der Bretagne durch irische Mönche im 5. Jahrhundert verbunden. Sagenhafte Heilige und sagenhafte Könige haben daran mitgewirkt.

Die moderne Archäologie hat zutage gefördert, dass die ersten Abschnitte der Abtei tatsächlich bereits so alt sind. Danach folgten dann aber immer wieder Erweiterungen und Umbauten. Und natürlich auch immer wieder Zerstörungen durch Kriege, wie die Raubzüge der Normannen oder die Religionskriege. Zuletzt war es der Bildersturm der französischen Revolution, der die Abtei schwer schädigte. Wie so oft wurden die alten Mauern von der umliegenden Bevölkerung als Steinbruch genutzt.

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte man den Wert der verbliebenen Reste und begann damit, die Vergangenheit der Abtei zu erforschen. Gleichzeitig siedelten sich in unmittelbarer Nähe wieder neue Mönche an und gründeten eine neue Abtei.

Die Besichtigung erfolgt mal wieder überwiegend auf Französisch, wenn auch diesmal mit einem deutschen Anleitungsheft und gelegentlichen englischen Texten an den Ausstellungsstücken. Insgesamt finde ich es aber wieder sehr anstrengend dem roten Faden der Ausstellung zu folgen.

Nach dieser Besichtigung entschließen wir uns zu einem großen Sprung an die Nordküste der Bretagne, also an den Ärmelkanal. Da für die restlichen Urlaubstage gutes Wetter vorhergesagt wird, wollen wir uns auf einem Campingplatz gemütlich niederlassen und mal wieder zwei Übernachtungen mit einem Entspannungstag dazwischen einlegen.

Unsere Wahl fällt auf die Bucht von Morlaix und da auf den Ort Saint-Pol-de-Léon. Hier finden wir einen schönen Campingplatz mit gehobener Ausstattung, wo wir es sicherlich gut aushalten werden. Dank Nebensaison und ADAC-Camping-Card kommen wir hier auch sehr günstig unter.

2017052117. Nacht
Saint-Pol-de-Léon
Camping Ar Kleguer
Tageskilometer: 143

 

 

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