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Samstag, 20.05.2017 - Unser kleiner Campingplatz bietet sogar einen Baguetteservice. Sprich die Besitzerin kommt morgens extra mit unserem gestern bestellten Baguette vorbei und klopft an der Tür. Zum Glück war ich kurz zuvor aufgestanden. Ich hatte sie da gestern wohl falsch verstanden und dachte, dass es das Baguette ab 08:15 Uhr gibt, nicht um punktgenau 08:15 Uhr. Aber nach der Übergabe des Baguettes macht sich die Dame auch direkt wieder auf den Weg.

In einem kleinen Ort vor Crozon liegt rechterhand ein E.Leclerc „Express“, also ein nicht so besonders großer Supermarkt. Aber er verfügt über eine recht neu aussehende Entsorgungsstation, eine Lavarie, also öffentliche Waschmaschinen und Trockner. Außerdem hat der Markt sogar extra Parkplätze für Wohnmobile markiert.

Während Tina im Supermarkt ist, läuft draußen bereits die Waschmaschine mit den wichtigsten Kleidungsstücken, die wir auf dieser Reise vermutlich noch brauchen werden. Außerdem kann ich an der Entsorgung den Abwassertank leeren.

Vom Ort Crozon, der immerhin Namensgeber der Halbinsel war, hatten wir gelesen, dass er relativ langweilig daherkommt. Und so empfinden wir das auch bei unserer Durchfahrt, so dass wir auch gar nicht erst anhalten. Auch das nachfolgende Morgat, sicherlich um einiges interessanter als Crozon lassen wir an der Strecke liegen und ziehen direkt ans Südkap der Halbinsel, dem Cap-de-Chevre.

Der obere zentrale Bereich des Kaps ist von einer militärischen Überwachungsstation belegt und abgesperrt. Man kann aber außenherum laufen und gelangt zu einem Mahnmal für die Gefallenen der Schlacht um das Kap im September 1944.

Nach Osten suchen wir an der Küstenlinie unseren gestrigen Campingplatz. Es dauert einige Zeit, bis wir uns orientiert haben und die schöne Bucht identifizieren können, da aus unserer Blickrichtung mehrere gleichartige Buchten mit Sandstränden nebeneinanderliegen. Dagegen war es in der umgekehrten Blickrichtung natürlich absolut einfach, das Kap auszumachen.

Über winzige Straßen geht es nun weiter zum Pointe-de-Dinan. Aber wir wollen halt nicht den ganzen Weg bis nach Crozon zurück, um dann erst auf die Stichstraße zum Pointe zu nehmen. Am Parkplatz sind wir praktisch alleine und fragen uns schon, was an diesem Aussichtpunkt so Besonderes sein soll.
Doch wir machen uns auf den Weg, die Felsnase außen und oben zu umrunden. Dabei kommt die Sonne so richtig raus und auf einmal fängt alles an, in intensiven Farben zu leuchten. So gefällt es uns überall in der Bretagne. Dieses Licht ist einfach unglaublich.

Auf unserer Runde werden dann auch etliche Fotos geschossen, da die Sicht nach unten aufs Meer, aber auch auf die umliegenden Küstenabschnitte sehr gut wird. Nach Süden kann man nun statt einer grauen Masse plötzlich den Pointe-du-Van und den westlichsten Punkt Festland-Frankreichs, den Pointe-du-Raz klar unterscheiden. Außerdem werden die Ile-de-Sein und die umliegenden Leuchttürme sichtbar. So richtig gut, allerdings auch nur mit dem Fernglas, aber immerhin.
Etwas Besonderes sind die Felsbögen, die hier am Cap gleich an mehreren Stellen vorhanden sind. Sie gleichen dem Pont-Arc an der Ardeche, nur dass unter ihnen kein Fluss verläuft, sondern das Meer darunter tobt.

Nach unserer Runde legen wir die obligatorische Kaffeepause ein, bevor wir dann weiter nach Camaret-sur-mer fahren. Wir besichtigen die Hafenmole und kaufen in einem Andenkenladen diverse Geschenke und einen Aufkleber für Emil. Und zwar so einen Aufkleber, der das 29. Departement, also hier das Finistere, auf den französischen Autokennzeichen bezeichnet.

Natürlich können wir den Aufkleber nicht auf das Kennzeichen kleben. Das wäre zumindest in Deutschland verboten. Aber direkt daneben auf die Stoßstage darf man kleben, was man möchte (fast zumindest). Wir haben auch noch einen Aufkleber für das hintere Kennzeichen, aber da ist zurzeit noch der Aufkleber für die Gasprüfung im Weg. Aber das wird auch noch. Und damit hat Emil in seinem siebten Jahr endlich seine ersten Aufkleber erhalten.

Mittlerweile ist es so spät, dass wir zum Stellplatz hier im Ort fahren. Er ist sinnvoll organisiert und sieht auch ganz ordentlich aus, so dass wir hier einchecken. Morgen können wir dann auch direkt an der Entsorgungsstation unseren Wasservorrat wieder auffüllen.

2017052016. Nacht
Camaret-sur-mer
Stellplatz Municipal
Tageskilometer: 55

 

 

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