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20140509 085959Nach unserer Ostertour haben die Reifen auf der Vorderachse nur noch wenig Profil, zu wenig jedenfalls, um damit Ende des Monats nach Frankreich zu fahren.

Also müssen neue Sommerschlappen her. Im Prinzip waren wir mit den Michelin Reifen ja zufrieden, wenn da nur nicht die schnelle Abnutzung gewesen wäre. Ab Werk hat Emil die spezielle Camper-Version des Michelin Agilis drauf. Die Gummimischung ist etwas weicher, was bei vielen Wenigfahrern nicht schlimm ist, weil die Reifen in den fünf Jahren ihrer üblichen Lebensdauer gar nicht die notwendigen Kilometer rollen, um sich abzunutzen.

Doch Emil hat nun nach drei Jahren rund 36.000 km runter und damit haben die Reifen ihre Verschleißgrenze fast erreicht.

Mir wäre es natürlich viel lieber, wenn die Reifen für fünf Jahre halten würden. Aus diesem Grund habe ich wieder den Michelin Agilis bestellt, nun aber in der Transportervariante. Diese Reifen sollen eine etwas härtere Gummimischung haben, so dass ich hoffe, dass diesmal etwas mehr Kilometer möglich sein werden.

DSCF0770Schon im August, vor unserer Fahrt nach Südfrankreich, hatten wir uns zum Einbau eines Wechselrichters entschlossen, um unterwegs die Möglichkeit zu haben, alle Akkus unserer diversen elektronischen Geräte laden zu können, auch wenn kein Anschluss mit Landstrom zur Verfügung steht.

Damals hatten wir uns extra für einen Sinus-Wechselrichter entschieden, da dies für den störungsfreien Betrieb der empfindlichen elektronischen Geräte wichtig ist.

Die Beratung und den Einbau nahm Eura Mobil-Vertragshändler Josuweck in Witten vor. Doch nur 10 Tage nach dem Einbau des Wechselrichters, als wir das Mobil für den folgenden Urlaub fertig machten, hatte die Herrlichkeit ein Ende. Das Gerät gab keinen Mucks mehr von sich.

Es folgten in der Woche vor dem Urlaub hektisches Telefnonieren und eine weitere Fahrt nach Witten. Die Überprüfung ergab zwei durchgebrannte Sicherungen an der Ausgangsseite des Wechelrichters. Und das ohne dass wir den Wechelrichter jemals richtig in Betrieb genommen hätten.

Leider mussten wir in den sauren Apfel beißen: Der Wechselrichter musste zum Hersteller WAECO eingeschickt werden. Einen Ersatz konnten wir bis zu dem Urlaub nicht mehr bekommen, so dass wir uns in Südfrankreich mehrmals mit leeren Akkus auf Campingplätze retten mussten.

Zwei Wochen nach dem Urlaub dann die Überraschung: WAECO hatte anstandslos ein neues Ersatzgerät geschickt und nicht, wie schon befürchtet, versucht, uns die Schuld an dem Defekt in die Schuhe zu schieben.

Und so kommt es, dass wir in der Woche vor Allerheiligen endlich unseren Wechselrichter eingebaut bekommen. Bis jetzt scheint er auch gut zu funktionieren. Wollen wir hoffen, dass die Sicherungen diesmal länger halten.

Unseren Besuch im Expocamp Wertheim haben wir auch genutzt, um neues Zubehör zu kaufen. Zum einen hatten wir uns schon seit längerem andere Auffahrkeile gewünscht. Die alten Keile waren noch aus unserer Wohnwagenzeit und für die Handbremse sehr belastend, weil das Auto immer auf einer Schräge stand. Nun haben wir Stufenkeile, die einerseits das Problem der Handbremsenüberlastung verringern und andererseits die mögliche Ausgleichshöhe erhöhen.

Als zweites haben wir uns Isoliermatten für die Fensterinnenseiten im Fahrerhaus zugelegt. Schon an diesem Wochenende im Taubertal haben sich diese Matten bewährt, da sich der Fahrzeuginnenraum deutlich weniger aufheizt als zuvor. Außerdem sind die Matten abends sehr praktisch, da sie im Innenraum viel mehr Bewegungsfreiheit gewähren, als das bisher bei dem Fahrerhausvorhang der Fall war, wenn der zugezogen war.

   

Im Januar war Emil, wie wir unser Mobil zwischenzeitlich getauft haben, zur ersten Dichtigkeitsprüfung und zur ersten Fiat-Inspektion. Dafür sind wir extra nach Witten zum Eura-Fachhändler Josuweck gefahren. Hier arbeitet man eng mit der örtlichen Fiat/Iveco-Werkstatt zusammen, so dass man das Mobil nur einmal abgeben muss und beides erledigt wird.

   
Ordnung und Sicherheit im Gaskasten
mit dem Duo Control CS von Truma
 

Die Dichtigkeitsprüfung verlief natürlich ohne Befund und auch bei der Fiat-Inspektion war alles in Ordnung. Zusätzlich nutzten wir den Werkstattaufenthalt aber auch, um noch ein besonders sinnvolles Zubehörteil einbauen zu lassen: Nämlich das Duo-Control CS von Truma zum Anschluss von zwei Gasflaschen mit automatischer Umschaltung bei leerer Flasche (nie wieder nachts raus in die Kälte müssen!) und Crashsensor, der bei einem Unfall die Gaszufuhr automatisch unterbricht. Hierdurch muss man die Gasflaschen während der Fahrt nicht mehr zudrehen, sondern man kann sie mit gutem Gewissen geöffnet lassen.

Nachdem wir uns mit dem Problem des Wasserhahns direkt an Eura Mobil gewandt haben, kam von dort folgende Antwort, die ich hier auszugsweise wiedergebe:

"...Wir werden Ihre konstruktive Kritik aufnehmen und versuchen hier eine Lösung zu schaffen.Leider ist es nicht so einfach, mal eben einen Wasserhahn konstruieren/fertigen zu lassen.

Für eine solche Änderung muss ein komplett neuer Wasserhahn vom Lieferanten konstruiert, die Formen hergestellt und gegossen und anschließend produziert werden.

...

Im Zuge der stetigen Produktverbesserung wird, wie vorgeschrieben, unsere Technik das Thema aufnehmen und bearbeiten.

Wir werden Sie Informieren, sobald wir eine umsetzbare Lösung haben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Wendling
Leiter Kundenservice"

Jetzt sind wir gespannt, ob wir nochmal wieder etwas in dieser Angelegenheit von Eura Mobil hören werden. Wir werden sehen.

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