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Vogesen, Oberrhein, Schwarzwald

Freitag, 17. Juli 2026

In den letzten Wochen gab es die große Hitzewelle und Tina hatte durch ihre Erkrankung große Probleme damit. Da war also an ein Verreisen, auch alleine, gar nicht zu denken. 

Ab heute wird das Wetter dann so schlecht, dass ich die Möglichkeit habe, nochmal eine Runde mit unserem Wohnmobil zu fahren. Allerdings wieder einmal alleine. 

Es stehen höchsten zwei Wochen zu Verfügung. Also will ich gar nicht so wahnsinnig weit fahren. Die Wahl fällt den Oberrhein mit dem Kaiserstuhl und seinen beiden flankierenden Gebirgen, nämlich den Vogesen und dem Schwarzwald. 

Heute Vormittag gibt es noch viel zu erledigen, bis Nolwenn dann schließlich startklar ist. Noch ein Besuch beim Discounter und dann geht es kurz vor 14 Uhr los. 

Was ich vorher schon ahnen konnte: Die Straßen würden heute voll werden. Schließlich ist heute der letzte Schultag in NRW und viele Familien machen sich direkt heute auf den Weg. Und dann sind da ja auch noch die anderen Bundesländer, die Holländer und die Belgier. 

Gute drei Stunden fahre ich bis Echternacherbrück, eine Strecke von 180 Kilometern. Kein besonders guter Schnitt, aber im Vergleich zur Prognose, die das Navi zwischendurch anzeigt, dann doch ziemlich gut. 

• Noch 4 Stunden 23 Minuten für die verbleibenden 136 Kilometer. Zum Glück wurde es so schlimm dann doch nicht. 

Schon von weitem ist voraus die immer dunkler werdende Wolke eines Gewitters zu erkennen. Doch am Campingplatz ist bei Eintreffen noch alles gut. Als ich zur Anmeldung in der Rezeption bin, geht ein heftiger Regenschauer nieder. Ich habe zwar einen freien Platz auf dem fast vollen Campingplatz ergattern können, doch irgendwie ist gerade der Rückweg zum Wohnmobil durch den Regen versperrt. 

Als es kurz etwas weniger regnet, sprinte ich zum Wohnmobil. Aber die paar Meter haben trotzdem gereicht, um richtig nass zu werden. 

Auf diesem Campingplatz, den wir ja auch mit der Familie im nächsten Monat für knapp zwei Wochen aufsuchen wollen, liegen die Stellplätze etwas höher als die Wege. Das Wasser der Plätze läuft also relativ gut ab. Dafür bilden sich auf den Wegen große Pfützen. 

Die Kinder freut es. Als der Regen durch ist, bieten die Pfützen tolle Gelegenheiten, um zum Beispiel mit dem Fahrrädern so richtig mit viel Schwung da durch zu brettern. 

• Von unserem - schon lange reservierten - Platz im August werden wir sogar die Basilika in Echternach sehen (und hören) können. 
• Es wird laut heute. "DJ Ralle" legt OpenAir auf. 

1. Nacht

Gefahrene Kilometer Tagesziel
179 Echternacherbrück
CP Campingpark
26,40 €